Nomadland

Oscargewinner 2021 – Bester Film, Beste Regie und Beste Hauptdarstellerin Frances McDormand

Roadmovie und Drama um eine Frau, die durch den Westen der USA von Job zu Job reist, um das Leben als Nomadin zu erkunden.

Fern (Frances McDormand) ist Anfang 60 und hat nicht mehr viel in ihrem Leben. In einem rostigen Van reist sie durch den Westen der USA. Ihre letzten Habseligkeiten passen in das Gefährt, als Erinnerung an ihren verstorbenen Mann trägt sie seine Jacke.

Fern bleibt nie länger, als sie muss, und doch so lang, um sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser zu halten. Von Toilettenputzen auf einem Campingplatz über einem Aushilfsjob bei Amazon bis hin zu Arbeit in einem Imbiss arbeitet sie immer so lange, wie sie darf und will, um genügend Geld für Benzin und das Wenige, was sie sonst zum Leben braucht, zu verdienen.

Ihr Heimatort Empire wurde zur Geisterstadt erklärt, als 2011 der größte Arbeitgeber seine Fabrik schloss und die Anwohner ihre Häuser zurücklassen mussten, um anderswo ein Leben aufzubauen. Doch auch ihrer Reise ohne Ziel ist Fern nicht immer allein, sondern lernt dabei zahlreiche Menschen kennen, die ebenso aus Neugier, Verlust, Trauer oder Wunsch heraus ihr mobiles Leben begonnen haben.

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