Jugendfilmtage

Di 13.10. + Do 15.10.26

Eine Initiative des AK 6 und mehr • in Kooperation mit dem Apollo Kino, Aachen

Die Jugendfilmtage sind ein attraktives und handlungsorientiertes Angebot rund um die Themen Sexualität, Identität, Liebe und Freundschaft. Die Einrichtungen des Arbeitskreises bieten vor den jeweiligen Filmvorführungen ein spannendes Mitmachprogramm. In verschiedenen Stationen wird den Jugendlichen eine Rallye mit Quizfragen, Spielen und kleinen Gewinnen geboten. Diese begleitenden Aktionen vermitteln interaktiv  Präventionsinhalte und geben den Jugendlichen die Möglichkeit verschiedene Beratungseinrichtungen kennen zu lernen. An einem Infopoint können auch die Lehrkräfte und Begleiter Inhaltliches über die einzelnen Institutionen erfahren und Kontakt zu den Mitarbeiter*innen aufnehmen.

Das Angebot richtet sich an Jugendliche ab der achten Klasse. Klassenverbände, Schüler- und Jugendgruppen können von ihren Lehrern und/oder Betreuern angemeldet werden.

 

Für jede angemeldete Person werden 4,00 EUR Eintritt erhoben. Begleitpersonen sind frei.

 

Aufgrund von Datenschutzbestimmungen ist das Fotografieren auf der Veranstaltung nicht erlaubt.

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Filmauswahl

MÄDHCEN MÄDCHEN

Während Inken, Lena und Vicky, drei Freundinnen, kurz vorm Schulabschluss stehen, kämpfen sie mit typischen Jugendproblemen wie Liebe und Selbstfindung. Inken beschäftigt vor allem, dass sie noch keinen Orgasmus hatte und empfindet daher Unsicherheit. Gemeinsam erleben sie drei verschiedene Beziehungen, Missverständnisse und peinliche Situationen. 

DIE JÜNGSTE TOCHTER

Fatima (17) befindet sich in einer schwierigen Phase persönlicher und sozialer Orientierung. Im Mittelpunkt stehen ihre Beziehung zu ihrer Familie sowie ihr Versuch ihren eigenen Platz als junge lesbische Muslima im Leben zu finden. Dabei prallen familäre Erwartungen, gesellschaftliche Normen und individuelle Wünsche aufeinander. Der Film beleuchtet sensibel Themen wie Selbstständigkeit, Veranstwortung und das Erwachsenwerden im familären Kontext. 

22 BAHNEN

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Caroline Wahl erzählt der Film von Tilda, einer jungen Mathematikstudentin, die in schwierigen familiären Verhältnissen aufwächst. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihre kleine Schwester, wozu ihre aklkoholabhängige Mutter nicht mehr in der Lage ist. Tilda muss sich zwischen Studium, Nebenjob und familiärer Belastung entscheiden, welchen und wessen Bedürfnissen sie nachgeht und welchen Weg sie in ihrer Zukunft einschlagen wird.

 

CONTENT NOTES FÜR LEHRKRÄFTE

 

Mädchen Mädchen

• Sexualität & Intimität: Zentrales Thema des Films; offen, aber humorvoll dargestellt
• Explizite Dialoge: Teilweise direkte Sprache über sexuelle Erfahrungen
• Nacktheit/Szenen mit sexuellen Anspielungen: Leicht bis moderat vorhanden
• Alkohol & Partyverhalten: In jugendtypischem Kontext gezeigt
• Stereotype Darstellung: Teilweise klischeehafte Geschlechterrollen und Humor

 

Die jüngste Tochter

• Familiäre Konflikte: Spannungen zwischen Eltern und Kindern
• Emotionale Belastung: Szenen von Unsicherheit, Druck und Selbstzweifeln
• Gesellschaftlicher Druck: Erwartungshaltungen an junge Menschen (v. a. in Bezug auf
Lebenswege)
• Ruhiges Erzähltempo: Kann für jüngere Schüler*innen weniger zugänglich sein

 

22 Bahnen

• Alkoholabhängigkeit: Zentrale Rolle der Mutter, realistisch und belastend dargestellt
• Familiäre Vernachlässigung: Verantwortung der Tochter für die jüngere Schwester
• Psychische Belastung: Stress, Überforderung, Gewalt an Kindern und emotionale Konflikte
• Armut/soziale Probleme: Eingeschränkte Lebensverhältnisse
• Erwachsenwerden unter Druck: Frühe Verantwortungsübernahm

 

 

Anfrage & Buchungsformular

ANMELDUNG BIS 09.10.2026

Hier können sie Filme anfragen bzw. buchen. Sie bekommen in der Regel innerhalb von 24 Stunden Rückmeldung. Wenn sie vor einer Buchung/Anfrage fragen haben, erreichen sie uns telefonisch unter 0241 9008484 oder per Mail an info@apollo-aachen.de.

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