Mi, 19.10.2022 Vorpremiere/Seniorenkino: Der Nachname

Für den Kieler Dozenten Ingwer (Charly Hübner) stellt sich die existenzielle Frage, was er vom Leben erwartet. Hinzu kommt, dass seine Eltern Sönke (Peter Franke) und Ella Feddersen (Hildegard Schmahl) immer mehr auf die häusliche Pflege angewiesen sind. Um ihnen unter die Arme zu greifen, legt er ein Sabbatical ein und zieht für ein Jahr zurück in sein Heimatdorf ins nordfriesische Brinkebüll.

Das kleine Örtchen hat er jedoch ganz anders in Erinnerung. Die Dorfschule hat längst geschlossen, den kleinen Bauernhöfen sind große Gasthöfe gewichen, auf dem Feld wird nur noch Mais angebaut und die gewundenen Straßen sind Schnellstraßen gewichen. Dennoch beharren seine Eltern auf ihren Gasthof, den sie mit Müh und Not am Leben erhalten, um sich nicht gänzlich der Trägheit auf dem Land hinzugeben. Dabei sind sie Ingwer hingegen nur bedingt gastfreundlich eingestimmt. Zu lange ließ er sich nicht mehr in der Ortschaft blicken, oder schien an ihrem Leben interessiert zu sein. Erst langsam kann Ingwer hinter die Fassade blicken und die wahren Beweggründe für ihr Handeln offenbaren und erhält zugleich Einblicke in seine Kindheit während der 1970er-Jahre.

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